Skip to content

[Rezension] Sara Gruen: Das Affenhaus

März 23, 2011

Infos zum Buch
Autor: Sara Gruen (Übersetzung von Margarete Längsfeld/Sabine Maier-Längsfeld)
Titel: Das Affenhaus (Originaltitel: Ape House)
Seiten: 416
ISBN: 978-3463406022
Preis: 19,95€ (HC)
Erschienen: März 2011 bei Kindler

Zum Inhalt:
Der Reporter John Thigpen darf eine Reportage über die Wissenschaftlerin Isabel Duncan schreiben, die mit Bonobos arbeitet. Diese Menschenaffen können mit den Menschen kommunizieren, denn Isabel und ihr Team haben ihnen eine Gebärdensprache beigebracht. Durch eine Explosion wird das Forschungslabor verwüstet, Isabel verletzt und die Affen flüchten auf die Bäume. Isabel muss im Krankenhausbett im Fernsehen sehen, wie ihre geliebten Affen von den Bäumen geholt und weggebracht werden. Sie sind spurlos verschwunden. Es ist unklar, wer genau hinter dem Anschlag steckt. Sind es die Demonstranten, die immer vor dem Labor gestanden sind? Wer steckt wirklich hinter der Organisation ELL, die sich zu dem Anschlag bekennt und Isabel und ihrem Team Schaden will?

Meine Meinung:
Das Buch handelt eigentlich weniger von den Affen, als von Beziehungen zwischen Menschen. Vor allem die Beziehung zwischen John und seiner Frau Amanda steht stark im Mittelpunkt. Es war allerdings schön, dass man als Leser trotzdem immer wieder etwas über die Bonobos lernt, auch wenn sie viel weniger im Buch vorkommen, als ich erwartet hatte.

Anfangs dachte ich noch, ob das Buch wirklich etwas für mich ist, ich hatte ehrlich gesagt befürchtet, dass es viel mehr ein Sachbuch ist und ich hatte sehr hohe Ansprüche an die Autorin. Den Ansprüchen ist Sara Gruen aber größtenteils gerecht geworden, denn die Geschichte hat mich wirklich mitgerissen, auch wenn sie mich nicht hundertprozentig begeistert hat. Auch weil ich finde, dass es ein bisschen vorhersehbar war beziehungsweise dass ich mir Charaktere gewünscht hätte, die sich mehr verändern. Insgesamt waren mir aber die meisten Charaktere sympathisch, vor allem Isabel und John, trotzdem habe ich immer erwartet, dass noch irgendetwas passiert. Zwischendurch hatte ich auch mal das Gefühl, dass nichts vorwärts geht in der Geschichte, doch das hat nicht lange angehalten.
Die Beziehungsgeschichte um John und Amanda war ein interessanter Nebenstrang, auch wenn Amanda mir zwischendurch als sehr egoistische Person vorgekommen ist. Dagegen hat sich Celia im Laufe der Geschichte zu meinem Lieblingscharakter entwickelt, auch wenn sie nicht so häufig vorkommt.

Insgesamt war es eine Geschichte, die leicht zu lesen ist, mich mitgerissen hat und mich auch fasziniert hat.

really liked itreally liked it

Advertisements
No comments yet

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: