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[Rezension] Felicitas Mayall: Nachtgefieder (Laura Gottberg #7)

August 3, 2011

Infos zum Buch
Autor: Felicitas Mayall
Titel: Nachtgefieder (Laura Gottberg #7)
Seiten: 416
ISBN: 978-3463405865
Preis: 19,95€ (HC)
Erschienen: Juli 2011 bei Kindler

Zum Inhalt:
Die Münchner Kommissarin Laura Gottberg wird von der Italienerin Donatella Cipriani aufgesucht, die eigentlich nur eine „kleine“ Bitte hat. Sie wird erpresst und erhofft sich von Laura, dass diese den Erpresser schnappt und somit aus dem Verkehr zieht.  Allerdings ist dies nicht wirklich eine Angelegenheit für Laura und ihre Kollegen vom Morddezernat. Es fehlt einfach eine Leiche! Die bekommen sie allerdings früher als gewollt und schon ist es ein neuer Fall für Laura Gottberg und ihren Kollegen Peter Baumann.
Auch sonst ist recht viel los im Leben von Laura Gottberg. Ihr Freund Commissario Angelo Guerrini hat in Siena ebenfalls eine neue Leiche und muss sich nebenbei um die italienische Mafia und Geldeintreiber kümmern. Und ihr Sohn Luca will von nun an bei seinem Vater Ronald leben.

Meine Meinung:
Von Laura Gottberg habe ich bisher den ersten Fall gelesen. Dank LovelyBooks konnte ich nun den 7. Fall der Reihe in einer Leserunde lesen. Dass mir die Bände 2-6 dazwischen gefehlt haben, hat nicht viel ausgemacht. Zwar werden im 7. Band einzelne Szenen angesprochen, die scheinbar in den Vorgänge-Romanen vorkommen, wie beispielsweise ein Urlaub oder ein Picknick, aber dadurch habe ich nur noch mehr Lust auf die anderen Bücher bekommen.

Laura Gottberg ist eine sehr sympathische Kommissarin, die italienische Wurzeln hat und in München lebt und ermittelt. Die Story spielt an verschiedenen Plätze und Orten in München und diese werden immer schön beschrieben. Dadurch, dass ich selbst manchmal in München bin, konnte ich mir das meiste sehr gut vorstellen und hab beispielsweise gemeinsam mit Laura und Donatella in einem Café gesessen.
Die ungeklärte Identität des Toten in München, seine Witwe und seine Geliebte, alle haben etwas zu verbergen. In diesem Roman gibt es sehr viele rätselhafte Charaktere. Aber genau das habe ich an dem Buch gemocht. Die verschiedenen Charaktere, die alle so eigenständig sind und wirklich gut beschrieben sind. Jeder Einzelne ist wie eine reale Person und ich konnte mich sehr gut in die jeweilige Person hineinversetzten, auch wenn mir manche Handlungen schon etwas suspekt waren. Ich fand es toll, dass auch das Privatleben der Kommissare eine Rolle spielt und diese nicht nur für die Arbeit leben. Meiner Meinung nach ist das wohl eher ein Frauenkrimi, weil er weniger blutig beziehungsweise gewaltloser ist, als so manch anderer Krimi, aber dafür eben auch mehr auf die Gefühlswelt der einzelnen Charaktere eingeht.
Die wenigen italienischen Sätze in dem Buch sind eigentlich verständlich, auch wenn man, wie ich, kein Italienisch kann, aber eine Übersetzung wäre dennoch wünschenswert gewesen. Alles konnte ich nämlich auch nicht verstehen…

Das Ende ist, im Gegensatz zum sonst eher gemächlichem Krimi, ziemlich rasant und war mir persönlich etwas zu hektisch. Natürlich überschlagen sich am Ende immer die Ereignisse, denn so kommt noch einmal richtig Spannung in die Geschichte, aber hier bin ich fast nicht hinterher gekommen.
Insgesamt ist zu sagen, dass mir der Krimi sehr gut gefallen hat, auch wenn ich mir beim Ende etwas mehr Ruhe vom Anfang gewünscht hätte.

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