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[Rezension] David Safier: Happy Family

September 30, 2011

Infos zum Buch
Autor: David Safier
Titel: Happy Family
Seiten: 320
ISBN: 978-3463406183
Preis: 18,95€ (HC)
Erschienen: September 2011 bei Kindler

Zum Inhalt:
Familie Wünschmann, bestehend aus Mama Emma, Papa Frank, Tochter Fee und Sohn Max ist eigentlich eine ganz normale Familie. Und alle haben ganz normale Probleme. Da ist Emma, die einen Kinderbuchladen hat, damit allein aber nicht glücklich ist, Frank, der eine Midlife-Crisis bekommt, Tochter Fee, die mitten in der Pubertät steckt und ihre erste Liebe erlebt und Sohn Max, der von den Mitschülern gehänselt wird.

Als die Wünschmanns gemeinsam zu einem Kostümfest gehen, auf der das neue Buch von Stephenie Meyer vorgestellt wird, treffen sie auf die Hexe Baba Yaga, welche die Familie mit einem Fluch belegt. Von nun an sind ihre Kostüme nicht länger nur Verkleidungen…

Meine Meinung:
David Safier hat eine tolle Art, einen doch eher ungewöhnlichen Roman zu schreiben, der noch dazu sehr witzig ist. Eigentlich mag ich Bücher mit übersinnlichen Kräften, Vampiren oder so etwas nicht so gerne, aber sein Humor ist einfach klasse. Insgesamt hat mich das neue Buch von David Safier ein bisschen an seinen ersten Roman Mieses Karma erinnert.
Sehr witzig fand ich die kleinen Anspielungen, zum Beispiel auf Harry Potter und dass auch Stephenie Meyer, die Autorin der Biss-Romane, eine „Gastrolle“ in dem Roman spielt.

Die Geschichte ist aus einer ständig wechselnden Erzählperspektive geschrieben und so kann man sich ganz besonders gut in die Personen hineinversetzen. Nicht nur die Familienmitglieder, auch einige „Weggefährten“ kommen da mal zu Wort.

Familie Wünschmann selbst ist wundervoll beschrieben. Für mich waren Emma und Fee meine Lieblingscharaktere. Vielleicht weil ich selber ein Mädchen bin, aber mit Max und mit Frank konnte ich nur wenig anfangen. Die beiden weiblichen Familienmitglieder haben meiner Meinung nach während des Buches einfach eine größere Entwicklung durchgemacht. Auch die Nebencharaktere sind mir während der Geschichte ans Herz gewachsen.

Die Covergestaltung sowie die Zeichnungen, die immer wieder im Buch zu finden sind (und auch wirklich zur Geschichte dazu gehören), sind absolut toll!

Im Grunde ist es aber nicht nur eine leichte Familiengeschichte, sondern es geht um Glück und Zusammenhalt und Familie. Und vor allem, wie sich das alles vereinen lässt.

Durch den lockeren Schreibstil ist das Buch leider viel zu schnell ausgelesen, aber es ist ein wirklich verrückter und kurzweiliger Roman, der einige schöne Lesestunden garantiert. Und zusätzlich auch noch zum Nachdenken über Glück anregt.

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