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[Rezension] Dietrich Faber: Toter geht’s nicht (Henning Bröhmann #1)

Oktober 23, 2011

Infos zum Buch
Autor: Dietrich Faber
Titel: Toter geht’s nicht (Henning Bröhmann #1)
Seiten: 288
ISBN: 978-3862520244
Preis: 13,95€ (HC)
Erschienen: November 2011 bei Rowohlt

Zum Inhalt:
Kriminalhauptkommissar Henning Bröhmann lebt mit seiner Frau Franziska, seinen beiden Kindern Melina und Laurin und dem Hund Berlusconi in einem kleinen Ort in Hessen. Gerade als er zu einer Leiche gerufen wird, eröffnet ihm seine Frau, dass sie eine Auszeit von der Familie braucht und er sich mehr einbringen soll. Deshalb will sie erst einmal einige Zeit getrennt von ihrer Familie verbringen.

Da gerade Fasching ist und an diesem Tag ein Faschingsumzug stattfindet, ist auch der Tote verkleidet. Sein Kostüm ist der Tod, also das eines Sensenmannes. Der Fall des toten Todes beschäftigt die Polizei in dem kleinen Örtchen ziemlich, denn ein Mord passiert hier wirklich sehr selten.

Vom Rowohlt Verlag gibt es ein tolles Video mit dem Autor, der hier noch kurz sein eigenens Buch vorstellt (nach 2 Minuten kommt hier übrigens ein wundervolles Lied ;-)):

Meine Meinung:
Auf diesen Provinzkrimi war ich sehr gespannt. Mir hat die Leseprobe schon gut gefallen, weil mich der Stil von Dietrich Faber an den von Rita Falk erinnert hat. Nachdem ich das Buch nun gelesen habe, sind mir wirklich einige Ähnlichkeiten zwischen dem Eberhofer Franz von Rita Falk und Henning Bröhmann, dem Kommissar in diesem Buch, aufgefallen. Aber Henning Bröhmann ist kein Single und wohnt im alten Saustall bei seinem Vater, sondern hat eigentlich eine ganz normale Familie. Wie bei einer normalen Familie gibt es auch hier ein paar Probleme, aber ich fand die Reaktion von Franziska, die vor ihrer Familie in eine Kur flüchtet, schon etwas überspitzt dargestellt.

Die Kollegen um Henning Bröhmann, Oli Teichner, Miriam Meisler und Markus Meirich, fand ich sehr gut charakterisiert. Es sind so verschiedene Typen und es ist interessant, sie bei ihrer Zusammenarbeit zu „beobachten“. Ich finde, Dietrich Faber hat alle Personen sehr detailliert dargestellt und man sieht sie wirklich vor sich. Die Namen, vor allem zum Beispiel Calvin-Manuel oder Laurin, fand ich allerdings sehr speziell. Ich habe mich sehr amüsiert über die vielen verschiedenen komischen Situationen, in die Henning Bröhmann meist unfreiwillig geraten ist. Sei es, dass er im Kindergarten „Schlumpfloch“ von Laurin den Bullebums geben muss oder gemeinsam mit seinen Kindern und dem furzenden Hund Berlusconi nach Frankfurt fährt, um weiteren Spuren nachzugehen.

Während der ganzen Geschichte spielt der Mord zumindest im ersten Teil des Buches keine besonders große Rolle, sondern das Privatleben des Kommissars steht mehr im Mittelpunkt. Zum Ende hin wird die Geschichte allerdings schon sehr spannend und ich war wirklich überrascht, obwohl manches auch ein bisschen vorhersehbar war.

Ich freue mich jedenfalls auf ein weiteres Abenteuer mit Henning Bröhmann, denn der Untertitel „Bröhmanns erster Fall“ lässt auf eine Fortsetzung hoffen.

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