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[Rezension] Dieter Hermann Schmitz: Die spinnen, die Finnen

Juni 4, 2012

Infos zum Buch
Autor: Dieter Hermann Schmitz
Titel: Die spinnen, die Finnen
Seiten: 368
ISBN: 978-3548282190
Preis: 8,95€ (TB)
Erschienen: März 2011 bei Ullstein

Zum Inhalt:
Der Deutsche Dieter Hermann Schmitz wohnt schon längere Zeit in Finnland. Er hat Deutschland für seine finnische Frau Eila verlassen und mit ihr die beiden Kinder Senja und Benni, die zweisprachig aufwachsen.

Obwohl er nun schon eine Weile in Finnland lebt, fühlt er sich noch nicht als vollwertiger Finne und will das nun durch eine Liste ändern, auf die er sieben Punkte notiert hat und diese nun abarbeiten will.

Meine Meinung:
Ich freue mich sehr, dass ich das Buch gerade jetzt lesen konnte, denn ich werde ab August selbst für ein Jahr in Finnland leben. Das Buch hat mich zwischendurch zum Lachen gebracht und ich habe sehr viel Wissenswertes über das Land erfahren. Ich freue mich schon auf die verschiedenen Fettgehaltstufen der Milch, auf eine Schlittenfahrt in Lappland, auf die Saunen, auf die Sprache und auf das Land und die Menschen an sich.

Es wäre doch wirklich prima, wenn es lediglich sieben Punkte sind, die einen anderen Menschen aus einem machen. Also dass man eine andere Nationalität hat und diese auch wirklich fühlt. Ein paar der Punkte auf der Liste will ich selbst auch gerne erleben, wenn ich in Finnland bin. Ich finde, sie gehören einfach zu Finnland dazu. So hat sich Dieter Hermann Schmitz das wohl auch gedacht, als er seine Liste erstellt hat.

Die vielen kleinen Anekdoten von Dieter Hermann Schmitz haben mir wirklich gut gefallen, auch wenn ich von einem Kapitel am Anfang nicht so begeistert war. Die Beschreibung eines Traumes fand ich zuerst sehr abgedreht und etwas konfus, aber dieser Eindruck hat sich gleich wieder gelegt. Ich habe dann sehr schnell in die Geschichte hineingefunden und es war toll, gemeinsam mit Dieter Hermann Schmitz die vielen Dinge in Finnland zu erleben. Er hat einen wundervollen Schreibstil, der mir die ganze Umgebung sehr schön beschrieben hat und mir somit ein schön detailliertes Bild vermittelt hat.

Das Buch hat mir auch deshalb sehr gut gefallen, weil immer wieder finnische Begriffe darin vorkommen und man dadurch einen Einblick in die Sprache bekommt, die sicherlich furchtbar schwer zu lernen ist. Eigentlich würde ich gerne Finnisch können, aber ich bezweifle es stark, dass ich wirklich in meinem Auslandsjahr Finnisch lernen werde.

Außerdem finde ich es sehr schön, dass einige Situationen später wieder aufgegriffen werden und es somit keine einzelnen Begebenheiten sind, sondern eine Geschichte, die sich immer weiter entwickelt.

Das Buch hat mir auf jeden Fall Vorfreude auf ein wunderschönes Land und eine tolle Kultur gemacht, welches Deutschland zwar schon ähnlich ist, sich aber dennoch unterscheidet.

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