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[Rezension] Kathrin Weßling: Drüberleben

März 15, 2013

Drueberleben von Kathrin WesslingInfos zum Hörbuch
Autor: Kathrin Weßling
Titel: Drüberleben
Gelesen von: Kathrin Weßling
Dauer: 278 Minuten (gekürzt)
ISBN: 978-3867179201
Preis: 19,99€
Erschienen: September 2012 bei der hörverlag (Das Buch ist erschienen im Goldmann Verlag)

Zum Inhalt:
Ida geht in eine psychiatrische Klinik, um sich wegen ihren Depressionen behandeln zu lassen. Sie hat mit Problemen zu kämpfen, mit denen sie nicht alleine klar kommt und versucht dort mit verschiedenen Therapien, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Das Buch gibt also Einblick in den Alltag einer Person, die mit Depressionen zu kämpfen hat.

Im YouTube-Kanal der Verlagsgruppe Random House gibt es einen Buchtrailer:

Meine Meinung:
Ein Buch über Depressionen. Wie viele andere eigentlich auch. Aber trotzdem ist diese Geschichte anders, denn die Autorin Kathrin Weßling hat in diesem Roman viele eigene Erfahrungen verarbeitet, aber trotzdem ist es nicht einfach aus ihrer Sicht erzählt. Die Hauptperson Ida will sich helfen lassen und geht deshalb in eine psychiatrische Klinik. Mit der Zeit konnte ich immer mehr verstehen und nachvollziehen, wie es ihr geht, aber anfangs war Ida für mich schwer greifbar.

Mir persönlich kam das Buch insgesamt schon traurig vor, auch wenn es natürlich nicht nur traurig ist. Allerdings sagt schon der Untertitel: Depressionen sind doch kein Grund, traurig zu sein. Aber es ist ein ernster Blick auf diese Krankheit. Erschreckend finde ich allerdings, dass die Autorin nur 2 Jahre älter ist als ich. Trotzdem hat sie eine andere Sicht auf die Krankheit Depression, da sie selbst davon betroffen war.

Das ganze Buch über ist angereichert mit Worten, die versuchen die Krankheit und das Umfeld von Ida zu beschreiben. Ihre Gedanken, die Klinik, die Mitpatienten, alles wird sehr detailreich beschrieben. Aber genau dadurch wirkt das Buch auch so ungeschmückt ehrlich. Mit dieser Schreibweise von Kathrin Weßling hatte ich zwischendurch allerdings ziemlich zu kämpfen, weil es mir nicht gerade leicht gefallen ist, bei den vielen Aneinanderreihungen von Wörtern noch konzentriert zuzuhören. Man merkt ihr aber an, dass sie Texte für Poetry Slams schreibt.

Auch wenn ich es gut finde, dass die Autorin ihr Buch selber liest, war ich mit der Stimme nicht immer zufrieden. Irgendwie hat sie mich manchmal genervt. Aber ich bin sowieso eigentlich kein Fan von Frauen, die mir Hörbücher vorlesen. Die haben es immer schwerer bei mir 😉 Für die Grundstimmung, die auch im Buch vorherrscht, war die Stimme aber perfekt.

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2 Kommentare leave one →
  1. März 25, 2013 19:44

    Ich habe dich für den Sunshine Award nominiert. Vllt. magst du ja mitmachen. 🙂 http://bearnerdette.wordpress.com/2013/03/25/sunshine-award/

  2. März 25, 2013 21:33

    Oh vielen Dank! Aber ich glaube ich werde nicht mitmachen, ich bin kein Award-Fan. Dankeschön aber trotzdem!! ❤

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