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[Rezension] Graeme Simsion: Das Rosie-Projekt

Januar 6, 2014

simsion_rosieprojektInfos zum Buch
Autor: Graeme Simsion (Übersetzung von: Annette Hahn)
Titel: Das Rosie-Projekt (Originaltitel: The Rosie Project)
Seiten: 352
ISBN: 978-3810519511
Preis: 18,99€ (HC)
Erschienen: Dezember 2013 im Fischer Verlag

Zum Inhalt: 
Don Tillmann, 39, groß, durchtrainiert und intelligent, ist Genetiker und hat sein Leben komplett verplant. Er benötigt beispielsweise genau 94 Minuten um sein Bad zu reinigen und er hat einen standardisierten Plan, bei dem er für jeden Wochentagen auch ein bestimmtes Abendessen hat. Was er allerdings nicht hat, ist eine Frau. Deshalb startet er das Ehefrau-Projekt und macht sich auf die Suche nach der perfekten Frau für ihn. Mit Hilfe eines (bereits gekürzten) 16-seitigen Fragebogens kann er bereits eine Vorauswahl treffen, um seine wertvolle Zeit nicht mit unnötigen Dates zu vergeuden.

Dann jedoch lernt er Rosie kennen, die durch die Hilfe von Genetiker Don, ihren leiblichen Vater sucht.

Statt das Buch selbst zu lesen, ist das Hörbuch auch eine gute Idee. Ich persönlich fand es (nach der Hörprobe) eigentlich echt gut gelesen und habe hier zumindest ein Video von dem Hörbuchsprecher Robert Stadlober gefunden, in dem er über den Roman spricht:

 

Meine Meinung:
Don Tillmann ist einfach genial. Ich fand ihn von der ersten Seite, vom ersten Satz an, klasse. Auch alle andere Personen im Buch, also natürlich Rosie, aber auch Dons Freunde Gene und Claudia, sind toll. Während Don mich immer wieder einmal an Sheldon Cooper aus The Big Bang Theory erinnert hat, habe ich bei Gene an Barney Stinson von How I Met Your Mother denken müssen 🙂 Für Freunde dieser Serien ist das Buch also absolut zu empfehlen!

Die Geschichte um den sonderbaren Don Tillman, der doch eigentlich nur sein Leben so lebt, wie er es für richtig hält, ist einfach schön zu lesen. Graeme Simsion hat das gesamte Buch in einem einzigartigen Stil geschrieben, der mir unglaublich gut gefallen hat. Durch viele kleine zusätzliche Details hat er es geschafft, dass das Buch absolut lesenswert ist.

Don Tillman wirkt ein wenig altmodisch, aber trotzdem unglaublich interessant. Gleich zu Beginn des Buches muss er einen Vortrag über das Asperger-Syndrom halten. Dabei beschreibt er Symptome, an denen er offensichtlich selbst leidet, was er jedoch gar nicht zu bemerken scheint. Er hat eine interessante Art und Weise, das Leben zu betrachten und vor allem seine Mitmenschen. Ich fand es sehr amüsant, wie Don mit Rosie und allen umgeht und wie er sein Ehefrauproblem angehen will. Durch Rosie und ihre Suche nach ihrem Vater wird er jedoch auch ein wenig davon abgelenkt. Neben seinem Ehefrau-Projekt hat er sich also auch noch um das Vater-Projekt zu kümmern.

Dieses Buch macht Spaß! Die Geschichte ist schräg und Don Tillman ist so ein interessanter Charakter, ich möchte unbedingt mehr von Graeme Simsion lesen!

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